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11/17/17

Die Weihnachtskonzerte

finden dieses Jahr am 19. und 20.12. 2017 um 18.00 Uhr im Forum statt. Mitwirkende Ensembles: Bläserklassen, Chöre, Juniorblasorchester und Bigbands. Der Vorverkauf beginnt am 1.12.2017! 


Apfel und Gurke machen Appetit auf Physik

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Kinder vor einem Tisch mit Schokoküssen in einer Vakuumglocke

Gymnasiasten geben Grundschülern Einblicke in die Unterrichtsthemen

In der Grundschule am Haster Wald haben in dieser Woche Neuntklässer unterrichtet. Eine Klasse des Gymnasium Bad Nenndorf (GBN) war zu Gast, um den Grundschülern Experimente vorzuführen. Den Jüngeren sollte so Appetit auf die Physik gemacht werden, die als Schulfach in ein paar Jahrenauf sie wartet. " Das Staunen ist wichtig", betonte Grundschul-Rektorin Birgit Flacke-Schröder. Ihre Schützlinge seien viel aufmerksamer,wenn nicht ein Lehrer sondern eine ganze Klasse älterer Mitschüler ihnen etwas beibringen wolle. Auch die spektakulären Versuche der "Physiker" vom GBN trugen zur Lehrbereitschaft bei.


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Schülerinnen vor Versuchsaufbau

Von der Wasser-Rrakete über eine implodierende Dose bis zur Stärkelösung die auch mit kräftigem Faustschlag nicht zu durchdringen war, reichte das Pepertoire, das die Gymnasiasten entwickelt haben. Im Anschluss an die jeweilige Vorführung versuchten die Älteren, den "ABC-Schützen" zu erklären, wie die Phänomene, die diese gerade erlebt haben, zustande kommen.Dies war die Seite, die Gymnasial-Lehrer Stefan Schwiering, der die naturwissenschaftliche Schwerpunktklasse in Jahrgang neun leitet, am wichtigsten war:Seine Schüler sollten lernen die Dinge in einfachen Worten zu vermitteln. Mit kinderleichten Formulierungen und allerlei Bildmaterial, in dem beispielweise Molekular-Teilchen als kleine Männchen dargestellt wurden, sollte das gelingen.


"Bei mehreren Nägeln verteilt sich das Gewicht besser", berichtete Lukas Fleischer, nachdem ihm Thilo Klawonn erklärt hatte, warum sich ein einzelner Nagel tiefer in einem auf ihn fallenden Apfel bohrt, als in ein ganzes Nagelbrett. Felix Rathe verblüffte dabei durch einiges Vorwissen. Er konnte den Gymnasiasten Svenja Wildführ und Kristin Küther schon vor deren Erläuterung sagen, warum sich ein aus Styropor, Teelicht und ausgeblasenem Ei bestehendes Dampfboot vorwärts bewegte. "Das Wasser in dem Ei verdampft und wird nach außen gedrückt", lautet die Begründung des Zweitklässlers. Die wohl anschaulichste Erklärung lieferte Gesa Koch und Kathrin Wysocki. Warum leuchtet eine Essiggurke, wenn man sie zwischen zwei elektrische Pole spannt? "Die Atome laufen ganz viel und bekommen einen roten Kopf, der dann leuchtet", ließ Koch die Grundschüler wissen. Die Gymnasiasten lernten auch selbst noch dazu. Als zwischenzeitig die Sicherung herausgesrpungen war, erklärte Schwiering, dass man stets darauf achten muss, genug Gurke zwischen den Polen zu haben. Nicht umsonst hatte Schulleiterin Flacke-Schröder ihren Schützlingen eingeschärft, die Versuche nicht zu Hause nachzumachen.



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