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Ausstellung am GBN

„Oh, eine Dummel!“ - Wanderausstellung zu Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire

Vom 23.04.-04.Mai 2018 ist in der Bibliothek des GBN die landesweite Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ zu betrachten. Die Ausstellung, die rund 60 aktuelle Karikaturen namhafter Künstler wie Ralph Ruthe, Klaus Stuttmann und Kostas Koufogioros sowie satirische Film- und Fernsehbeiträge umfasst, ermöglicht einen besonders jugendgerechten Zugang zu den Themen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit. Anhand der Zeichnungen und Filmbeiträge können sich Ausstellungsbesucherinnen und -besucher mit den typischen, allzu simplen rechtspopulistischen und rechtsextremen Problemlösungsversuchen und Argumentationsweisen auseinandersetzen und so deren gefährlichen Gehalt erkennen. Konzipiert und realisiert wurde die Wanderausstellung von der CD-Kaserne gGmbH in Kooperation mit dem Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Celle.

Die Wanderausstellung ist kostenfrei zu besuchen und eignet sich insbesondere für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 9 oder Jugendgruppen - aber auch für Erwachsene. Schulklassen können die Ausstellung in der Unterrichtszeit (nach Voranmeldung unter 05723-94600) besuchen.

Auf der Eröffnungsveranstaltung im Forum am Montag, dem 23.04., sprach der Politologen Marc Schwietring (Berlin), der seine Forschungsschwerpunkte im Bereich von Rechtsextremismus- und Antisemitismusforschung und  politischer Kultur der Bundesrepublik hat, entsprechend auch die aktuellen Probleme an, die sich durch den sich im Moment wieder verbreitenden alltäglichen Rechtsextremismus zeigten. Deutlich wurde, dass durch den Erfolg der AfD und deren Strategie eine Verrohung des politischen Klimas zu beobachten sei, die gekennzeichnet sei durch Grenzverschiebungen im öffentlichen Diskurs, dem Schüren von Ängsten und der Selbstdarstellung als Opfer. Dem habe gerade auch die Schule entgegenzutreten.   

Außerdem gab Jürgen Uebel vom Verein „Bad Nenndorf ist bunt“ einen kurzen Überblick über die gesellschaftlichen Aktivitäten gegen die hier jährlich von Neonazis als „Trauermarsch“ angemeldete Propagandaveranstaltung.

Kay Tomhave  



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